Hirnleistungstraining

Hirnleistungstraining

Hirnleistungstraining

Mögliche Diagnosen, die zur Verordnung des Hirnleistungstrainings führen, sind unter anderem Schlaganfälle, Tumore und Schädel-Hirn-Traumata, aber auch psychische Erkrankungen, wie Depression, Abhängigkeitssyndrome und Altersdemenz sowie Alzheimer.

Das Hirnleistungstraining dient der Verbesserung und dem Erhalt verschiedener kognitiver Funktionen, wie Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit, Orientierung, Gedächtnis sowie Handlungsplanung und Problemlösung.  Das Ziel hierbei ist das (Wieder-)erlangen der Grundarbeitsfähigkeiten und die Verbesserung der eigenständigen Lebensführung.

Das Hirnleistungstraining in der Ergotherapie sollte personenzentriert, alltagsorientiert und betätigungsorientiert stattfinden. Je nach Person und Schwerpunkt bzw. Ziel der Therapie können unterschiedliche Therapiemittel eingesetzt werden. Hierzu gehören Papier-Stift-Aufgaben, Computergestützte Therapie (Cogpack), spezielle therapeutische Spiele, Entspannungstechniken sowie Biografiearbeit und das Alltagstraining. Auch die Angehörigenberatung ist hierbei von besonderer Bedeutung.

Die neuropsychologisch-orientierte Behandlung, auch Hirnleistungstraining genannt, wird vom Arzt verordnet oder als Selbstzahlerleistung /privat über den sektoralen Heilpraktiker (siehe Preisliste) abgerechnet (Behandlungsdauer 30 min).