Gesundes Krafttraining

Um zu verstehen auf welche Weise Muskeln wirklich wirken und warum Krafttraining für sie so unglaublich wertvoll sein kann, ist es wichtig den menschlichen Körper zu verstehen. Das Motto ist “stärken statt schonen”, die Theorie, dass Schonen bei Schmerzen hilft , ist veraltet und lange überholt. Das alltägliche Leben wird viel leichter, mit mehr Kraft in der Muskulatur.

Durch trainierte Muskeln fallen zudem Alltagstätigkeiten wie Treppensteigen leichter, sodass auch das Herz-Kreislauf-System profitiert. Erster entscheidener Effekt ist die verbesserte Haltung, welche in unserem Alltag sehr durch digitale Medien beeinträchtigt wird. Muskeln dienen der Prävention (Vorbeugung) bei Osteoporose und Rückenschmerzen wie Bandscheibenvorfällen. Trainierte Muskeln stabilisieren den Körper, entlasten die Gelenke und beugen so z.B. Arthrose in den Knien vor. Muskulatur verbrennt Fett, sie ist der beste Fettkiller und verbraucht auch Energie beim Nichts-Tun. Desto mehr Muskeln, desto mehr Fett wird verbrannt. Durch regelmäßiges Krafttraining wird der Körper gestrafft und in Form gebracht. Das Training steigert die allgemeine Leistungsfähigkeit und hält jung – ein effektives Anti-Aging.

Das Geräte- oder Freihanteltraining stimuliert die Ausschüttung des Wachstumshormons STH. STH steht für Somatotropin. Es ist ein Hormon, dass die Wissenschaftler als Schlankheitshormon feiern und in der Anti-Aging-Branche gezielt einsetzen. Mit einem reinen Ausdauertraining, wie Walken, Radfahren oder Schwimmen wird dies nicht erreicht.

Aus Studien kommt hervor, dass sich durch effektives Krafttraining auch Blutzuckerwerte verbessern, Blutdruck reguliert und Diabetis verhindert wird. Es stärkt ebenso Ihr Immunsystem und Sie bleiben gesund. Denn beim Krafttraining werden Stoffe wie Glutamin produziert, die das Immunsystem stärken. Beim Muskelaufbau-training kann sich ein psychischer Zustand in Folge einer Depression oder Angstzuständen deutlich verbessern. Forscher haben herausgefunden, dass auch Schlafstörungen abnehmen, bei regelmäßigem Training.

Wer Sport treibt, erhöht die Menge an Serotonin und anderen Botenstoffen wie Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin. Serotonin wird oft auch als Glückshormon bezeichnet, das ihre Stimmung aufhellt. Ebenso werden Endorphine freigestetzt, sie sind das körpereigene Morphin und wirken schmerzstillend.

Man ist also nie zu alt um anzufangen, also kommt vorbei und überzeugt Euch selbst! Für einen Muskelzuwachs und die im Muskel ablaufenden Prozesse sind entsprechende Nährstoffe aus der Nahrung wichtig. Mehr dazu in unserer nächsten Kolumne. Freuen Sie sich drauf!

Ihr Team Bol & Greuel